Ungeschminkt. Mein wahres Ich?

Ungeschminkt. So sehen wir aus. Jeden Abend, wenn wir ins Bett gehen und morgens, wenn wir wieder aufstehen. Natürlich deutlich müder, mit mehr Rötungen im Gesicht. Auch mal mit Pickeln.  Wieso wollen wir uns so nicht der Masse zeigen? Ich gehe auch so einkaufen – „schlimmer“ noch. Und doch: Es ist gesund, sich so zu mögen, wie man eben ist. Eine Sache, die ich über die Jahre lernen musste und die ich gerne an mein Kind vermitteln möchte.

Doch das muss nicht nur aufs Äußere beschränkt werden. Nicht nur mein Gesicht möchte sich manchmal hinter großen Blättern verstecken und am Liebsten nicht gesehen werden. Auch mein Inneres hat Probleme damit, sich ungeschminkt zu zeigen. Nicht vor den Menschen, die mir eng und lieb sind – das ist etwas anderes. Aber vor der Außenwelt. Wir alle zeigen immer nur die geschönte Version von uns. Verstecken die Narben, die Ecken und Kanten.

Dabei sollten wir niemals Angst haben, uns so zu zeigen, wie wir sind. Denn wenn wir authentisch sind, dann sollte uns niemand verletzen können. Wir können viel Mut zeigen, wenn wir uns trauen, wir selbst zu sein. Wir sollten nicht nur damit leben, sondern es leben. Es nicht nur akzeptieren, sondern lieben können. Zufriedenheit entsteht im Inneren. Und wenn wir das nach außen tragen, dann haben wir unseren stärksten Panzer an.

Prioritäten setzen sollte Priorität werden. Und alles, was keine Priorität ist, kann warten. Wirklich warten, nicht nur unruhig in unserem Kopf an nächster Stelle stehen wollen. So ist für mich nun wichtig: mich wohlzufühlen, denn wenn ich mich wohlfühle, dann strahle ich das ganz sicher auf mein Baby aus. Bereits jetzt schon und auch immer in Zukunft.

Fotografin: Andrea Krüger alias Freuleingrafie. Schaut euch unbedingt ihre anderen Arbeiten an. Bei Facebook und bei 500px kann man sie finden. 🙂

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